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SVD Weiden empfängt Tabellenführer Paulsdorf
22.08.2008 - Norbert Dietl

SVD Weiden empfängt Tabellenführer Paulsdorf

Weiden (otr) Es läuft nicht rund beim SVD Weiden, denn nach dem
Bezirksoberligaabstieg haben die Weidener in der Bezirksliga noch nicht
Tritt fassen können. Und dass am morgigen Sonntag (16 Uhr) die „Torefabrik"
des SSV Paulsdorf an der Stockerhut antritt, lässt nicht darauf schließen,
dass sich die Situation der Weidener nachhaltig verbessern wird. Mit den
beiden roten Karten gegen Jiri Drobny und Andreas Striegl im Spiel gegen die
SG Chambtal wurde der SVD Weiden seiner kompletten Offensivabteilung
beraubt. Nun sind auch noch Florian Burkhard (Achillessehne) und Martin
Binner (Knie) angeschlagen, so dass SVD-Coach Alfons Brittinger gegen den
Tabellenführer aus Paulsdorf nach eigenen Worten „improvisieren" muss. Gegen
den SSV Paulsdorf steht daher die Defensive im Vordergrund, wobei vor allem
konzentriertes Arbeiten gefordert ist. So etwas wie in Ränkam, als man in
der Nachspielzeit per Freistoß den Ränkamer Siegtreffer zuließ, darf nicht
mehr passieren. Brittinger: „Da muss ich als Spieler reagieren, wenn der
Schiedsrichter den Ball nicht gesperrt hat." Der Ränkamer Karel Kordick war
da schon cleverer und lupfte den Ball ins „Torwarteck", während
SVD-Schlussmann Matthias Müller noch damit beschäftigt war die Mauer zu
postieren. Der morgige Gegner hat nach dem BOL-Abstieg in der Bezirksliga
vor allem auswärts klare Duftmarken gesetzt. 4:1 in Rötz und 6:1 in
Plößberg, das sind schon beeindruckende Auswärtssiege. An der Weidener
Stockerhut haben sich die Paulsdorfer allerdings immer etwas schwer getan.
Im vorigen Jahr, als man noch gemeinsam in der Bezirksoberliga die Klingen
kreuzte, reichte es für die Paulsdorfer in Weiden zu einem schmeichelhaften
1:1 und auch das Rückspiel in Paulsdorf ging mit 2:1 mehr als glücklich an
die Amberger Vorstädter. Trotzdem sind sie angesichts der aktuellen Vorgaben
für das morgige Spiel klarer Favorit. Ein Unentschieden wäre bestimmt ein
Ergebnis, mit dem der SVD zufrieden sein dürfte.

Quelle:Der neu Tag 23.08.2008


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