Sportverein Detag Weiden 1903 e.V.
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Gedanken zum Saisonende
08.06.2010 - Thomas Binner

Gedanken zum Saisonende

Hallo an alle "Pro" und "Kontra"  Da ja jetzt die Saison 2009/2010 (endlich) für die Erste und Zweite positiv zu Ende gegangen ist, wird es auch einmal Zeit einen Schlußstrich unter die letzte Saison zu ziehen. Vielleicht werden dann auch die Einträge ins Gästebuch wieder "normaler" und "sachlicher".  Und da ja auch ein totaler Umbruch stattfinden wird, ist es sicherlich nicht schlecht einmal die letzten Monate zu resümieren.

 

In die vergangenen Saison ging man mit der "Reserve" in die neue Runde mit dem Ziel Aufstieg. Das ja jetzt auch realisiert werden konnte. Gratulation an die Mannschaft, die Betreuer, den A-Jugendspielern und den AH-Spielern. Vor allem aber auch dem Klaus Kaiser, der die Truppe immer zusammengehalten hat.

 

Für die "Erste" war mein persönliches Ziel eigentlich schon unter die ersten fünf zu kommen. Aber dieses Ziel verwarf ich schon nach dem ersten Spiel gegen Grafenwöhr (0:1), wo ich schon erkannt habe, dass wir wieder keinen Blumentopf gewinnen werden. Die Trennung vom Alfons, den ich persönlich als einen der besten Trainer halte, den der SVD jemals hatte, war die erste Trennung des SVD von einem Trainer während der Saison seit 15 Jahren. In der Halle spielte der SVD eine seiner erfolgreichsten Hallenzeiten (2. Mediencup - Bezirksmeister - Kreismeister Futsal - Bezirksmeister Futsal - Bayersiche Meisterschaft Fußball und Futsal). Nach der Winterpause sicherte sich die Mannschaft den Klassenerhalt und trug am "grünen Tisch" dazu bei, dass Wernberg gegen Pausldorf ein Entscheidungsspiel um die Meisterschaft austragen durfte.

 

Ich bedanke mich nun bei allen, die in den vergangenen Jahren dazu beigetragen haben, dass ich als Fußballabteilungsleiter und Organisationsleiter einige Projekte zum Wohle des SVD verwirklichen konnten und mich in der Durchführung von Festen und Turnieren unterstützt haben, ohne Euch alle wären diese Veranstaltungen nicht zu bewältigen gewesen.

 

Meinen Vater möchte ich meinen persönlichen Respekt zum Ausdruck bringen, der bei Wind und Wetter das SVD-Gelände in einem Top-Zustand versetzte und das als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Verein. Vier Jahre ohne einen Euro – dass sollte sich so mancher Fußballer zum Vorbild nehmen, bei dem immer nur das liebe Geld im Vordergrund steht. Zum Thema Geld will ich nur soviel sagen: Ein Vereinbarung zwischen zwei Parteien - einer zahlt, der andere bringt dafür Leistung, ist anwesend und zeigt Engagement. Zeigt er keine Leistung, ist nicht anwesend und zeigt kein Engagement – zahlt keiner etwas – wie im täglichen Leben in der Arbeit und im Beruf. Nur dürfen wir alle eins nicht vergessen, manche lassen sich da ihr Hobby bezahlen. Wenn jemand Geld verdienen will, soll er sich einen Job suchen.

 

Beim Kare möchte ich mich besonders bedanken. Er war und ist immer ein Vorbild für mich. Ich habe sehr viel an Diplomatie von Ihm lernen dürfen. Ich bewundere diesen Mann wie er auch in den aussichtslosesten Situationen noch die Ruhe bewahrt und immer wieder sachlich eine Lösung findet. Er hat einen Verein zu führen und ist auch noch im Verband als Kreisjugendleiter für über 100 Vereine zuständig. Meine Ehrung für das Ehrenamt im Bezirk und vom DFB mit dem Club 100 wäre ohne seinen persönlichen Einsatz für mich nicht zu verwirklichen gewesen. Jeder sollte dem Kare seine Hilfe anbieten um Ihn zu entlasten, denn unter den enormen Belastungen kann ein Mensch auch erdrückt werden.

 

In der nächsten Saison wird der SVD nun ein ganz anderes Bild abgeben. In den letzten Wochen ist den Verantwortlichen bewusst geworden, dass es nicht mehr so weitergehen kann. Es wurde ein Weg beschlossen, der von allen ohne „wenn“ und „aber“ gegangen werden muss. Es werden einige Spieler den Verein verlassen (Drobny, Lingl, Müller,Rauen, Scheidler, Baier, Weihermüller). Im Gegenzug werden einige Spieler zum SVD kommen und auch die Jugendspieler die ja schon einige Einsätze hatten lassen hoffen. Wie die beiden Teams dann in der neuen Saison abschneiden werden, wird man sehen. Dem Harry und dem Sandro wünsche ich für die kommende Saison viel Glück und ab und zu ein glückliches Händchen.

 

Die Verantwortlichen des SVD haben nun die Weichen für die Zukunft gestellt und die wichtigsten Personen mit fähigen Leuten besetzt, so dass mir um die sportliche Zukunft des SVD nicht bange wird. Ich werde auch in Zukunft, wenn gewünscht, mit Rat und Tat zur Seite stehen, nur im Vordergrund sollen sich nun andere die Hörner abstoßen.

 


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