Sportverein Detag Weiden 1903 e.V.
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SVD tritt auf der Stelle - Sieg gegen Rötz ist Pflicht!!!
05.09.2008 - Norbert Dietl

SVD tritt auf der Stelle - Sieg gegen Rötz ist Pflicht!!!

 

Weiden (otr) Wenn der SVD Weiden am heutigen Samstag (16 Uhr) den 1. FC Rötz an der Stockerhut empfängt, dann treffen dort zwei Bezirksligamannschaften aufeinander, die beide schon mächtig unter Druck stehen. Der Vorjahresdritte aus Rötz und der gastgebende SVD als BOL-Absteiger haben aus den bislang ausgetragenen sechs Spielen jeweils nur sechs Punkte geholt. Wer heute verliert, der hat den Anschluss an das Tabellenmittelfeld vorerst einmal verloren. Nach einem verpatzten Saisonstart hat Rötz mit dem Sieg in Wernberg und dem 4:0-Heimsieg über den TSV Pressath einen Zwischenspurt eingelegt, um dann in Plößberg und zuletzt zu Hause gegen den Aufsteiger Arnschwang total einzubrechen. An der Stockerhut, wo der 1. FC Rötz in früheren Jahren allerdings nie etwas ernten konnte, muss mindestens ein Unentschieden geholt werden. Ein solches Ergebnis wäre für die Gastgeber aber ganz sicher zuwenig. Auch wenn die Leistung des SVD am letzten Samstag in Kemnath alles andere als berauschend war, die 1:2-Niederlage war mehr als unglücklich. Und wer in Kemnath dabei war und gesehen hat, wie ein Kemnather Spieler nach einer klaren Tätlichkeit gegen Dominik Häffner mit der gelben Karte davongekommen ist, der Weidener Jiri Drobny, nachdem er im Spiel gegen Chambtal seinen Gegner weggestoßen hatte, aber vier Spiele gesperrt wurde, der kann nur noch mit Unverständnis reagieren. Eben dieser Drobny wird nämlich gegen Rötz noch einmal zuschauern müssen und dem SVD im Angriff fehlen. Da auch Benjamin Selch angeschlagen ist, wird es in der Offensive wieder eng zugehen. Ein Heimsieg ist dennoch Pflicht.

Bericht Homepage 1. FC Rötz 

Duell der Tabellennachbarn
Sowohl Detag Weiden als auch Rötz haben bisher enttäuscht

Schon am Samstag muss der FC Rötz bei der Detag in Weiden antreten. Nach der spielerischen Schonkost vom letzten Wochenende hofft man natürlich auf ein Aufbäumen der Mannschaft. Kampf ist angesagt, nur so kann der gewünschte Punkt aus der Max-Reger-Stadt entführt werden.

Weiden ähnlich wechselhaft wie Rötz
Der BOL-Absteiger hat in den ersten Spielen enttäuscht, schien sich aber zwischenzeitlich gefangen zu haben und hat sogar die bisher überragenden Paulsdorfer mit einer Niederlage nach Hause geschickt. Gegen Kemnath gab es aber einen erneuten Rückschlag, so dass Weiden wie Rötz nach sechs Spielen gerade man sechs Punkte einsammeln konnte. Die neun Neuzugänge dürften inzwischen integriert zu sein, vor allem in der Offensive hat man mit Jiri Drobny und dem Plössberger Torschützenkönig der abgelaufenen Saison, Florian Burkhard, eminent gefährliche Leute. Nach dem Rückzug der Pirker aus der BOL ist noch kurzfristig Andi Striegl, der letzte Saison immerhin 13 BOL-Treffer für Pirk erzielte, zur Detag gestoßen. Drobny ist zwar  nach seinem Platzverweis im Spiel gegen Chambtal noch gesperrt, der im selben Spiel ebenfalls des Feldes verwiesene Striegl kann aber wieder mit machen und zusammen mit Burkhard das Sturmduo bilden. Aus BOL-Zeiten ist das Detag-Stadion den Rötzern noch in guter Erinnerung, spannende und interessante Begegnungen wurden hier ausgetragen. Beim letzten Aufeinandertreffen erreichten die Rötzer Gäste ein 1:1-Unentschieden - mit diesem Ergebnis wäre Jürgen Meixensperger diesmal mehr als zufrieden, denn Weiden ist zu Hause eine Macht.

Größtes Rötzer Sorgenkind: Das Mittelfeld
Die letzten Spiele der Rötzer waren alles andere als eine Offenbarung. Vor allem die Heimniederlage gegen Arnschwang war erschreckend, zu viele Spieler sind nur Mitläufer und scheuen die Verantwortung. Einen Ball schnell spielen kann gut sein, doch wenn dies nur passiert aus Angst vor einem Fehler werden keine gelungenen Aktionen herausspringen. Trotzdem muss man nach Vorne blicken und auf Besserung hoffen, denn verlernt haben kann die Mannschaft das Fußballspielen nicht.  Vom Rötzer Lazarett werden Christoph und Breu diese Woche langsam wieder mit dem Training beginnen, an einen Einsatz ist aber noch nicht zu denken. Hinter Balk steht aus beruflichen Gründen ein Fragezeichen, ein Fehlen würde ein großes Loch in der Defensive verursachen. Eventuell wird der Trainer selbst versuchen, in diesem Mannschaftsteil für mehr Sicherheit zu sorgen. Das momentan größte Sorgenkind, das Mittelfeld, muss wohl oder übel versuchen sich selbst aus dem Sumpf zu ziehen. Hier ist die Erfahrung eines Stefan Frech gefordert, auch von Sven Loewe erwartet man aufgrund seines Talentes wesentlich mehr als zuletzt gezeigt. Im Angriff steht Dobmeier wieder als Alternative zur Verfügung, vielleicht gelingt es ihm wie in Wernberg eine Wende einzuleiten.

 

 


Quelle:Der Neue Tag 06.09.2008


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